Gedanken zur Religion

"Die Religion ist zuweilen ein Quell des Glücks, und das ist etwas, das ich niemandem nehmen möchte. Sie bietet aber einen Trost, der den Schwachen angemessen ist, nicht den Starken – und Sie sind stark. Bei der Religion – bei jeder Religion – liegt das große Problem darin, dass ein Anhänger, hat er erst einmal gewisse Dinge im Glauben angenommen, diese Dinge nicht mehr nach konkreten Belegen bewerten kann. Man kann sich im warmen Feuer des Glaubens aalen oder in der öden Ungewissheit der Vernunft leben – beides zu haben geht jedoch nicht."

Quelle: Hartley M. Baldwin in Robert A. Heinlein’s „Freitag“. ISBN: 3-404-24275-0, 1982


"Mein Traum ist, dass irgendwann in der Zukunft die Religionen als vergangenes und überholtes Relikt im Geschichtsunterricht behandelt werden und die Schüler sich fragen, wozu ihre Vorfahren dies brauchten und warum deswegen Menschen andere Menschen töteten."

Quelle: Stern 42/2000, Seite 7. Vera Binnig, Sulz